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Aktuell:

Freitag, 29.11., 19 Uhr

Afrikanische Fluchtursachen

Afrika ist ein Nettogläubiger für den Rest der Welt, auch für Fürstenfeldbruck.
Interviews über Direktinvestitionen, Schulden und Kapitalflucht mit Léonce Ndikumana, Professor für Wirtschaft, Direktor des African Development Policy Program und Mitglied des Ausschusses für Entwicklungspolitik der Vereinten Nationen.
Im Anker-Zentrum in der Hasenheide müssen neben vielen anderen Staatsangehörigen dieser Welt, die den Fluchtweg nach Deutschland wählten, auch viele „Afrikaner“ unter relativ unwürdigen Zuständen auf ihre Eingliederung oder ihre Abschiebung warten. Abgesehen von mehreren Hilfevereinen und Solidaritäts-Initiativen hat Bruck nicht viel mit Afrika zu tun. Dennoch gab es in letzter Zeit Presseberichte und Aktivitäten, die sich mit Afrika befassten. Unter anderem wirbt der Landrat für Afrika-Solis in Form der Finanzierung von Bildungseinrichtungen vor Ort – ganz im Sinne der CSU-Regierungspolitik: „Kommunen sollen und wollen sich künftig stärker einbringen“. Die Rolle, die westliche Regierungen, multinationale Unternehmen und das internationale Bankensystem im Hinblick auf Kapitalflucht und Verschuldung in Afrika spielen, bleibt dabei unerwähnt. Doch in ihr finden sich die eigentlichen Fluchtursachen.
Wir zeigen zwei Interview-Teile zur Frage „Warum Afrika ein Nettogläubiger für den Rest der Welt ist“ mit Léonce Ndikumana, Professor für Wirtschaft, Direktor des African Development Policy Program und Mitglied des Ausschusses für Entwicklungspolitik der Vereinten Nationen.
Zu den Interviews heißt es: „Im ersten Teil untersuchen wir, wie sich ausländische Direktinvestitionen, Schulden und Kapitalflucht auf die afrikanische Wirtschaft auswirken. Im zweiten Teil untersuchen wir die Rolle, die westliche Regierungen, multinationale Unternehmen und das internationale Bankensystem im Hinblick auf Kapitalflucht und Verschuldung in Afrika spielen. Darüber hinaus sprechen wir über alternative Politik und individuelle Lösungen, die zur Verbesserung der Binnenwirtschaft der afrikanischen Länder beitragen könnten.“

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Mehr Infos zu den Sendungen auf der Seite DAS PROGRAMM und auf www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/stadt-im-wandel sowie www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/demokratisch.

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