Das Programm

Freitag, 27.11., 18.30 Uhr im Livestream

Corona nervt – wir tun’s auch! – 2

Wie geht es unseren Mitmenschen?Erfahrungen, Beobachtungen, Erlebnisse.
Birgit Hörger, Allgemein-Ärztin aus Gröbenzell, und Rudolf Ende, ehem. Gemeinderat, BN-Mitglied, Ökogarten-Initiator aus Schöngeising, sprechen über Coronamaßnahmen, deren Folgen und ihre persönlichen Erfahrungen.
Was wissen wir über Corona, was glauben wir den Politikern, den Medien, den Experten oder den Kritikern? Aus Sicht der Politik rechtfertigen steigende Infektionszahlen härtere Maßnahmen, verschärfte Kontrollen und höhere Bußgelder. Wer sich momentan kritisch zum Verhalten von Medien und Regierung äußert, dem wird nicht mit Argumenten begegnet. Neben Unwissenheit und beleidigender Besserwisserei treffen Diffamierungen und Schikanen die Kritiker bis ins Berufs- und Privatleben hinein. In der Gesellschaft wird ein Geist des Boykotts und der Denunziation gesät. Achtsamkeit und der gegenseitige Respekt gehen verloren.
Es heißt, die Welt nach Corona wird eine andere sein. Wann ist danach und wie kann das Leben dann aussehen? Es gibt viele Krisen, die durch die Pandemie nicht in Vergessenheit geraten dürfen: Klimawandel, Rassismus, Demokratieabbau, Artensterben, Umweltschäden, Kriege, Aufrüstung, Sozialdumping, Wohnungsmangel, Flüchtlingsnot, Hunger, Ausgrenzung, Geschlechterungerechtigkeit und andere Missstände.
In der Corona-Frage stehen sich die Lager ebenso feindlich distanziert wie stumm gegenüber. Wir fragen nach den Hintergründen der gesellschaftlichen Spaltung. Helfen die von der Regierung verhängten Maßnahmen und Einschränkungen überhaupt? Sind ihre Wirkungen nicht sogar schädlich — in gesundheitlicher wie in politischer Hinsicht? Und wenn sie eher schaden, warum werden sie dennoch propagiert? Schließlich die alles entscheidende Frage: Wem nützt es?

In Planung:

Fr, 11.12.,18.30 Uhr, im Livestream
„DemokraTisch“:
Menschenrechte und Menschenwürde

Fr, 18.12.,18.30 Uhr, im Livestream
„DemokraTisch“: Es weihnachtet?


Sendereihe „WAS? WARUM?“. Gespräche im Rahmen von „FFB im Wandel“ – Monologe, Dialoge, Trialoge

Im Gespräch nehmen wir uns Zeit für die Hintergründe und Mechanismen von gesellschaftspolitischen Plänen, Forderungen und Entscheidungen.
Zwei Sendungen in der neuen Sendereihe gehen offenen Fragen nach:
Die Corona-Krise wirkt sich fatal auf unsere Gesellschaft aus. Die letzten Monate waren für die Menschen eine oftmals sehr deprimierende Zeit. Ängste um die berufliche und finanzielle Situation, Ängste um die eigene Gesundheit oder die der Liebsten breiteten sich durch alle Gesellschaftsschichten aus. Wir bedecken uns mit Masken und können oftmals nur noch erahnen, ob uns das Gegenüber anlächelt oder nicht. Covid-19 ist „die neue Normalität“ und die Welt seither offenbar so gespalten wie nie. Die Fronten verhärten sich, man fürchtet sich vor Menschen, die sich nicht konform verhalten. Man redet nicht mehr miteinander, neigt dazu, sie zu verurteilen. Dringend geboten ist die Wiederherstellung der vitalen Demokratie in unserem Land, was nicht zu trennen ist von der Wiederherstellung der Menschenwürde in ihrer sozialen Dimension. Wie kann das gelingen?

Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn etwas anders wird; aber soviel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es gut werden soll.” – Georg Christoph Lichtenberg


Sendereihe im Rahmen von „DemokraTisch“-Gesprächsrunden:
„Wirtschaft und Gesellschaft neu denkenGemeinwohlorientiert!“
Morgen ist, was wir heute tun und was wir nicht tun.

Was erleben wir, was wünschen wir uns, was drängt uns zur Aktion? Was wollen wir und wie wollen wir es?
Vor der Corona-Pandemie kannten wir u.a. die Klimakrise, die Energiekrise, die Flüchtlingskrise und die Finanzkrise. Jetzt kommen noch die Gesundheitskrise und massive soziale Krisen hinzu. Nicht erst durch die Corona-Krise wird deutlich, dass die Gesellschaften ökologisch, ökonomisch, sozial, ethisch und politisch an einem Wendepunkt angekommen sind. Das heutige Wirtschafts- und Gesellschaftssystem System, aufgebaut auf Konkurrenz, Profitgier und Rücksichtlosigkeit, zeigt sich anhand der vielen Krisen: ist als weder gegenwartstauglich noch zukunftsfähig. Die Freiheit ist gefährdet, die Politik beliebig, die Demokratie wird ausgehöhlt, es droht der ökologische Kollaps. Obwohl wir in einer Welt des Überflusses leben, werden in unfassbarem Ausmaß Talente, Güter und Ressourcen verschwendet, werden viele Mitmenschen gezwungen, am unteren Rand der Gesellschaft zu leben. Nun stehen wir vor einer Entscheidung, was für eine menschengerechte Gesellschaft gut ist und was nicht. Soll unser Planet auch morgen noch lebenswert bleiben, gilt es heute demokratisch zu entscheiden, was für ein „gutes Leben“ tatsächlich benötigt wird. Die Qualitätsmerkmale einer zukünftigen Neuordnung heißen Demokratie und Mitentscheidung, Solidarität und Gerechtigkeit, Inklusion, Nachhaltigkeit, Friedfertigkeit und eine konsequente Gemeinwohlorientierung. Eine Umgestaltung der Gesellschaftsstrukturen beginnt bei uns selbst, in unseren Nachbarschaften, Kommunen, Bezirken und Ländern. Nur eine demokratisch organisierte gemeinwohlorientierte Wirtschaft erlaubt uns ein menschengerechtes Leben. Jeder Einzelne ist deshalb gefordert, Verantwortung zu übernehmen, um diese Entwicklungen nicht nur zu stoppen, sondern neue Wege zu beschreiten. Wir brauchen ein anderes Modell, das aus der zivilisatorischen Sackgasse führt.

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Alle Sendungen finden sich nach der Live-Übertragung im Archiv auf
www.youtube.com/user/ffbaktivstudio
Infos, Programm und Termine:
www.ffbwandel.wordpress.com/brucker-bruecke/stadt-im-wandel
Kontakt: aktiv((at))ffbaktiv.de